Gründung des Schützenvereins

Der Gedanke, einen Schützenverein zu gründen, kam 1912 vor allem bei jungen L

 
euten im Rahmen eines Waldfestes auf. Es wurde ein Schützenvogel aus einer Runkel- oder Kohlrabirübe erstellt, mit reichlich Hühnerfedern bestückt und auf einer Holzstange befestigt. In ausgelassener Stimmung wurde diese „Trophäe“ mit Steinen beworfen. Gewinner und erster Schützenkönig wurde Franz Huckestein aus Frenkhauserhöh, heute noch bekannt als Pirkes Franz. Dieses Waldfest mit Vogelwerfen wird als Geburtsstunde des Schützenvereins Frenkhausen angesehen.

 

Ein Verein in der heutigen Form war es noch nicht. Es war ein loser Zusammenschluss gleich gesinnter Dorfbewohner, denen es darauf ankam, einmal im Jahr mit der Bevölkerung der Schulgemeinde Öhringhausen (bestehend aus den Ortschaften Frenkhausen, Öhringhausen, Wintersohl, Alperscheid) zusammen zu kommen und dann unbeschwert  diesen Tag zu feiern.

 

Die sog. Vorstandsarbeit wurde von drei bis vier Leuten erledigt, deren Aufgabe in den ersten Jahren lediglich in der Vorbereitung des Festes bestand. Fahnen- und Kaiseroffiziere brauchte man nicht, da weder Fahne noch Kaiser vorhanden waren. Die Königsoffiziere wurden vom jeweiligen König bestimmt. Uniformen gab es nicht.

 

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